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20.01.2007 20. - 25. Januar 2007

Das Weltsozialforum 2007

Vom 20. bis 25. Januar findet in Nairobi/Kenia das Weltsozialforum statt. Im Jahr 2001 in Porto Alegre/Brasilien gestartet, campiert das nunmehr 7. WSF erstmalig zentral auf dem afrikanischen Kontinent.


Nach deutlicher "Dominanz" der lateinamerikanischen Perspektiven und Initiativen ist damit vorherbestimmt, dass der afrikanische Blick, die afrikanischen sozialen Bewegungen, im Mittelpunkt stehen.

Mein erstes WSF-Erlebnis hatte ich vor zwei Jahren in Porto Alegre. In diesem Jahr werde ich erneut mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung zum Weltsozialforum fliegen. Mein Thema war damals und ist auch in diesem Jahr wieder die Auseinandersetzung mit der Kommodifizierung der Naturressource Wasser, mit der Privatisierung von Wasserver- und Abwasserentsorgungsinfrastrukturen.


"Das Weltsozialforum ist ein offener Treffpunkt für reflektierendes Denken, demokratische Debatte von Ideen, Formulierung von Anträgen, freien Austausch von Erfahrungen und das Verbinden für wirkungsvolle Tätigkeit, durch und von Gruppen und Bewegungen der Zivilgesellschaft, die sich dem Neoliberalismus und Herrschaft der Welt durch das Kapital und jeder möglichen Form des Imperialismus widersetzen, und sich im Aufbauen einer planetarischen Gesellschaft engagieren, die auf fruchtbare Verhältnisse innerhalb der Menschheit und zwischen dieser und der Erde zielt."  

Aus der Charta der Prinzipien der weltweiten Sozialforumsbewegung,
Sao Paulo, April 2001

(www.weltsozialforum.org)