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14.11.2009

Konferenz zur Prekarität im Kreativbereich im Berliner Prater

Überleben in den Creative Industries - Lust und Last des Informellen

„Überleben in den creative industries“ - das war das Thema der Konferenz von Rosa-Luxemburg-Stiftung, Helle Panke Berlin, connexx.av und Volksbühne am heutigen Sonnabend im Berliner Prater. Dabei ging es um die Arbeits- und Lebensbedingungen der sogenannten Kreativen, die all zu oft nur als prekär bezeichnet werden können.

Aber die Diskussionen der über 100 Teilnehmenden drehten sich auch um Möglichkeiten der Selbstorganisation, um das Verhältnis zwischen dem subversiven Gehalt von Kunst und Kultur und ihrer warenförmigen Zurichtung, sowie um die widersprüchlichen Auswirkungen auf die Stadtentwicklung, die mit dem Entstehen subkultureller Räume in einzelnen Quartieren verbunden sind. Mir fiel in einem von Frau Prof. Dr. Margit Mayer (FU Berlin) moderierten Panel die Aufgabe zu, gemeinsam mit Ingo Bader (Center of Metropolitan Studies, TU Berlin) und Jaap Draaisma (Broedplaatsen, Amsterdam) über die Möglichkeiten und Probleme von politischer Intervention und Steuerung in den kreativwirtschaftlichen Sektoren Berlins zu diskutieren.