Zurück zur Startseite
07.12.2007

Unerhörte Freiheit

Zum zweiten "roten Salon" luden Bezirksverordnetenvorsteher Burkhard Kleinert und ich am heutigen Abend in das Kavalierhaus in der Pankower Breiten Straße, direkt am Krankenhaus Maria Heimsuchung.

Bei einem Glas Wein oder Bier, einigen Nüssen und Salzstangen diskutierten wir gemeinsam mit Prof. Dr. Wolfgang Engler, Prof. Nino Sandow und dem Publikum über die Perspektiven eines Lebens ohne durchgehende Arbeitsbiografie. Erwerbsarbeit - immer ein Segen? Vollbeschäftigung wie in den 60er Jahren - ein anstrebenswertes Ziel für Linke? Wie können Gesellschaftsvorstellungen mehrheitsfähig werden, die mit einer jahrhundertealten Kultur des Lebensalltags brechen würden, aber ein völlig neues Maß an Emanzipation ermöglichen könnten? Wie kann Staatskritik jenseits des neoliberalen Zeitgeists - "von links" - aussehen? Wolfgang Engler las zunächst einige Passagen aus seinem neuen, im Aufbau-Verlag erschienenen Buch "Unerhörte Freiheit", im Anschluss an die Diskussion brachte Nino Sandow ein kleines Synthi-Orgelkonzert zu Gehör. Alles in Allem ein gelungener Abend, Fortsetzung folgt gewiss ... allerdings erst im kommenden Jahr!