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24. Juni 2011 Landesvorstand

Gedenken und Feiern – für eine politische Erinnerung an den CSD

Anlässlich des bevorstehenden CSD und Transgenialen CSD in Berlin erklärt der Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE.Berlin Klaus Lederer:

Die rechtliche und tatsächliche Gleichstellung von Menschen unterschiedlicher sexueller Orientierung und Identität ist und bleibt eine erstrangige Aufgabe. DIE LINKE. Berlin hat sich diesem Kampf mit großem Engagement gewidmet und wird das auch weiterhin tun. Deshalb wird sich DIE LINKE an den morgigen Veranstaltungen zur Erinnerung an den Stonewall-Aufstand in der New Yorker Christopher Street im Jahr 1969 zahlreich beteiligen. Es geht um Gedenken und um Feiern gleichermaßen, denn die Gegenwehr gegen Polizeiübergriffe in der Stonewall-Inn-Bar manifestiert vor allem eines: den Stolz und das Selbstbewusstsein einer politischen Emanzipationsbewegung, die viel erreicht hat, aber auch heute nach wie vor vor erheblichen Herausforderungen steht.

Beginnen werden wir den Tag mit dem gemeinsamen Gedenken von LSVD e. V. und CSD e. V. am Mahnmal für die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus. Die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Petra Pau, wird dort eine Gedenkrede halten. Der Vorsitzende der Partei DIE LINKE.Berlin Klaus Lederer und der Landesgeschäftsführer Carsten Schatz werden ein Gebinde niederlegen. An der anschließenden CSD-Parade wird ein Wagen der Bundestagsfraktion der Partei DIE LINKE mit der Wagennummer 10 mitfahren. Unter anderem werden dort die Senatorin und stellvertretende Landesvorsitzende Katrin Lompscher, die Bundestagsabgeordneten Caren Lay und Stefan Liebich sowie Klaus Lederer und Carsten Schatz mitfeiern. Für die musikalische Untermalung sorgen die DJs Marro und Gloria Viagra. Auch am Transgenialen CSD in Kreuzberg werden viele Mitglieder unserer Partei teilnehmen. DIE LINKE. Berlin wünscht den vielfältigen Aktivitäten des diesjährigen CSD sonniges Wetter und politischen Erfolg!