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22. November 2011 Landesvorstand

Akzeptanz sexueller Vielfalt lebt nicht von Schirmherrschaften

Spitzenposition Berlins in der Gleichstellung unterschiedlicher Lebensweisen ausbauen!

Anlässlich der gestrigen Zustimmung der Landesparteitage von SPD und CDU zur gemeinsamen Koalitionsvereinbarung 2011-2016 erklärt der Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE, Klaus Lederer:

Die Koalitionsvereinbarung von SPD und CDU zeigt: Rot-Schwarz wird nicht alles über Bord werfen, was die rot-rote Koalition in Sachen Gleichstellung unterschiedlicher Lebensweisen vorangebracht hat. Es droht aber Stillstand. Neue Akzente sind nicht erkennbar, viele Fragen bleiben offen. Fortschritt lebt nicht von Worthülsen, in der Gleichstellung erfordern mehr als Bekenntnisse und Schirmherrschaften.

DIE LINKE wird die Koalition an ihren Taten messen. Die Akzeptanz sexueller Vielfalt ist eine Notwendigkeit angesichts von gemobbten Schülerinnen und Schülern und Gewalttaten gegen Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle, Transgendern und Intersexuellen (LSBTTI). In der neuen Legislaturperiode müssen jenseits von Ankündigungspolitik, Bekenntnissen und Schirmherrschaften weitere reale Schritte im Kampf gegen Diskriminierung gegangen werden. Es gilt nicht nur, rot-rote Projekte halbherzig »fortzuschreiben«, sondern neue Themen in den Fokus zu nehmen und sie real anzupacken – für LSBTTI, ihre Angehörigen und Freund*innen. DIE LINKE, die in den vergangenen Jahren viele Gleichstellungsprojekte initiiert hat, wird hierfür weiterhin und verlässlich Druck machen!