Zurück zur Startseite
15. Mai 2009 Landesvorstand

Akzeptanz sexueller Vielfalt ist Herausforderung für Alle

Linke unterstützt »Protect every Kiss« am 17. Mai

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie erklärt der Berliner Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE, Klaus Lederer:

Am 17. Mai 1990 hat die Weltgesundheitsorganisation WHO Homosexualität aus ihrer Krankheitsliste gestrichen. Auch 19 Jahre später ist Homosexualität in vielen Ländern mit Strafverfolgung bedroht, zieht rechtliche Benachteiligung und soziale Ausgrenzung nach sich. Queere Aktivistinnen und Aktivisten müssen nicht nur gegen verbreitete Homophobie ankämpfen, sondern oft auch um gesellschaftliche Freiräume und gleiche Rechte für Alle kämpfen. Der Tag gegen Homophobie ist Anlass, auf die Notwendigkeit fortgesetzter Kämpfe für Anerkennung und Akzeptanz sexueller Vielfalt hinzuweisen.

Die Solidarität und Unterstützung für Opfer von Diskriminierung und Gewalt ist Aufgabe aller Menschen in unserer Gesellschaft: Noch immer gibt es Überfälle, Beleidigungen, aber auch subtilere Formen der Ausgrenzung und Unterdrückung. Mit der rechtlichen Gleichstellung von Menschen unterschiedlicher sexueller Identität und Orientierung sowie mit der Berliner Initiative zur Förderung der Akzeptanz sexueller Vielfalt ist das rot-rote Berlin führend bei der Bekämpfung von Diskriminierungen. Aber dieser Kampf ist eine Daueraufgabe, der wir uns auch weiterhin zu stellen haben und stellen werden, vor allem im gesellschaftlichen Raum.

Wir rufen deshalb anlässlich des Tages gegen Homophobie auf zur Teilnahme an der Aktion »Protect every Kiss« am Homomahnmal im Berliner Tiergarten am Sonntag, 17. Mai 2009, 12 Uhr.