Zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember erklärt der Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE. Berlin, Klaus Lederer:
Die kürzlich veröffentlichte Zahl der Neudiagnosen mit HIV in Berlin gibt Anlass zur Besorgnis. Auch wenn Aids in den letzten Jahren behandelbar geworden ist, sind die Stigmatisierung und Ausgrenzung der von HIV bedrohten und betroffenen Menschen notwendige Themen öffentlicher Auseinandersetzung.
Wichtigstes Mittel im Kampf gegen die Immunschwäche bleibt die Prävention und der Kampf gegen Diskriminierung. Ich werde deshalb am 1. Dezember in einer Berliner Schule über den Schutz vor HIV aufklären. Doch auch die Solidarität mit Menschen, die mit dem Virus leben, wird Thema sein.
Die Unterstützung der von HIV betroffenen Menschen ist Teil einer emanzipatorischen Politik. Deshalb muss die in dieser Woche durch die Gesundheitssenatorin erreichte Vereinbarung zur Sicherung der Arbeit der Berliner HIV- Schwerpunktpraxen umgesetzt werden.
Gemeinsam gegen Aids heißt auch gemeinsam gegen die Stigmatisierung von Menschen mit HIV und Aids.