Auf einem „Forum Wahlanalyse“ setzte sich die Linkspartei.PDS Berlin kritisch mit dem schlechten Wahlergebnis vom 17. September auseinander. Die Mitglieder berieten über die Ergebnisse einer vorangegangenen Analyse durch Landesvorstand und Arbeitsgruppen und sammelten Ansätze für neue Arbeitsformen und Methoden in der Partei.
Die Gründe für das schlechte Wahlergebnis seien sehr vielseitig und differenziert. So habe es der Verband u.a. nicht vermocht, sich den Bürgerinnen und Bürgern mitzuteilen und den Interessen der Zielgruppen gerecht zu werden. Die Zusammenarbeit mit Kiezorganisationen und Vereinigungen des öffentlichen Lebens habe abgenommen.
Dies führte zu einer Entfremdung. Auch innerparteilich sei die Kommunikation zwischen Basis und Parteispitze ungenügend, sodass politische Entscheidungen oftmals nicht nachvollzogen werden konnten.
Klaus Lederer sagte, dass die Auseinandersetzung mit dem Wahlergebnis ein Lernprozess sei. Ein Anfang sei mit dieser Veranstaltung gemacht, doch letztlich bedürfe es langfristiger Anstrengungen, um verlorenes Vertrauen zurück- und neues zu gewinnen.